Vitrex Medical

Eine flexible und benutzerfreundliche Abfalllösung soll die Optimierung der Abfalltrennung sicherstellen

Vitrex Medical hat sich in den letzten 50 Jahren auf die Entwicklung von Kapillarröhrchen für den Flüssigkeitstransport in der Pharmaindustrie spezialisiert und ist heute weltweit führend auf diesem Gebiet. Vitrex beschäftigt rund 70 Mitarbeitende und exportiert seine Produkte in 90 Länder weltweit.

In der Fabrik in Herlev bestand der Bedarf, die Abfalllösung für die Sortierung von haushaltsähnlichem Abfall zu optimieren. Vitrex hatte die produktionsbezogenen Abfälle sehr gut im Griff, doch mit der neuen Gesetzgebung im Abfallbereich rückten die 10 neuen Abfallfraktionen stärker in den Fokus.

Die Herausforderung

Viele Fragen mussten beantwortet werden, bevor eine Abfalllösung gewählt werden konnte

Vitrex nahm an einem Pilotprojekt der Gemeinde Herlev teil, bei dem gemeinsam mit einem Beratungsunternehmen für Abfalltrennung Abfallmengen, Abfallarten, Entleerungsfrequenzen, Arbeitsumgebung und vieles mehr analysiert wurden, um eine effektive, flexible und langfristige Lösung für die erweiterte Abfalltrennung zu entwickeln.

Wie viele andere Unternehmen hatte auch Vitrex zahlreiche unbeantwortete Fragen zum haushaltsähnlichen Abfall: Wo soll die Sortierung stattfinden? Wie viele Abfallarten müssen getrennt werden? Wie viele Behälter werden benötigt? Wie soll der Abfall gehandhabt werden? Hinzu kommt, dass die Mitarbeitenden bei Vitrex aus verschiedenen Nationen stammen, weshalb der Dialog besonders wichtig war, um ein gemeinsames Verständnis für die Sortierung zu schaffen.

Stilreine und effiziente Abfalltrennung für verschiedene Abfallarten

Vitrex hat unter anderem ein Bica Modell 950 mit vier Fraktionen in der Kantine platziert. Mit klaren Piktogrammen werden Glas, Bioabfall, Restabfall sowie Kunststoff/Metall/Verbundverpackungen getrennt.

Die Lösung

Flexible Abfallsysteme an zentralen Stellen im Unternehmen sollen die Sortierung für das Recycling erhöhen

Nach einer gründlichen Analyse der Abfallmengen und Bedürfnisse im Unternehmen entschied sich Vitrex für verschiedene Bica‑Modelle, die an zentralen Orten platziert wurden: in der Kantine, in den Umkleideräumen, in Teeküchen und bei den Kaffeemaschinen. Vitrex legte großen Wert darauf, die neuen Lösungen auf gemeinsamen Meetings vorzustellen, und insgesamt wurden die neuen Abfalllösungen sehr positiv aufgenommen. Die klaren Piktogramme auf der Vorderseite der Behälter sollten zudem die verschiedenen Abfallarten deutlich sichtbar machen.

Vom Abfall zur Ressource

"Die Abfalllösung wurde sorgfältig ausgewählt, um unsere verschiedenen Abfallarten abzudecken und gleichzeitig sicherzustellen, dass sie für das Reinigungspersonal leicht zu handhaben ist, damit schwere Hebevorgänge vermieden werden."

Klaus Steen Hansen, Environmental Specialist, Vitrex Medical

Das Ergebnis

Mehr Fokus brachte Ergebnisse: 25 % weniger Restabfall im Jahr 2023

Vitrex legt großen Wert darauf, dass so viel Abfall wie möglich recycelt und nicht verbrannt wird. Das erfordert kontinuierliche Anstrengungen und laufende Evaluierungen. Das Ziel für 2023 war eine Reduktion des Restabfalls um 5 %. Tatsächlich gelang es Vitrex, die Menge des Restabfalls um 25 % zu reduzieren, und ganze 3 Tonnen Abfall wurden recycelt.

Insgesamt fielen 2023 13 Tonnen haushaltsähnlicher Abfälle an, wovon Restabfall 80 % ausmachte. Die Maßnahmen führten somit zu weniger Abfall und unterstützten die Entwicklung hin zu einer umweltfreundlicheren Organisation, was sich auch im kommenden Klimarechnungsbericht widerspiegeln wird.

Vom Abfall zur Ressource

"Im Jahr 2023 gelang es uns, die Menge des Restabfalls um ganze 25 % zu reduzieren, und 3 Tonnen Abfall wurden recycelt statt verbrannt."

Klaus Steen Hansen, Environmental Specialist, Vitrex Medical

Zukünftige Erwartungen

Bica‑Abfalllösungen sollen eine zentrale Rolle bei der weiteren Reduktion der Abfallmengen spielen

Das Unternehmen steht kurz vor der Einweihung neuer Umkleideräume für die Mitarbeitenden, und auch dort soll Abfalltrennung selbstverständlich möglich sein. Der Vorteil der Bica‑Abfalllösungen besteht darin, dass sie je nach Bedarf skaliert werden können. Zudem lassen sich die Systeme dank der montierten Rollen leicht bewegen. Die Stahloberflächen ermöglichen es außerdem, Sortierhinweise mit Magneten anzubringen und bei Bedarf wieder zu entfernen.

Vitrex hat die klare Ambition, die Gesamtmenge des Abfalls in den kommenden Jahren weiter zu reduzieren. Daten aus den ersten vier Monaten des Jahres 2024 zeigen im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2023, dass die Gesamtmenge des Abfalls um 4 Tonnen und die Menge des Restabfalls um 0,5 Tonnen gesunken ist. In den letzten Jahren hat Vitrex wertvolle Erfahrungen in der Sortierung und Handhabung der „neuen“ Abfallfraktionen gesammelt. Dies ist jedoch nur möglich, weil strukturiert gearbeitet und regelmäßig angepasst sowie ausgewertet wird.

Vom Abfall zur Ressource

"Wir erstellen regelmäßig kleine Mitteilungen für unsere Kolleginnen und Kollegen, um daran zu erinnern, dass Ressourcen sortiert und nicht als Restabfall entsorgt werden sollen. Wir sind überzeugt, dass dies einen positiven Effekt hat."

Klaus Steen Hansen, Environmental Specialist, Vitrex Medical

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